Pfullendorfer Ruderclub 2002 e.V.

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PRC - Rudern als Wettkampfsport

Rudern als Wettkampfsportart


Männerachter mit Steuermann der Harvard University 2004 in Henley

Um sich mit anderen zu messen, treffen sich die Ruderer auf so genannten Regattastrecken.

Distanzen

Sprint
  • 350 m: Sprintstrecke, z. B. auf den deutschen Sprintmeisterschaften gefahren
  • 500 m: Sprintstrecke, am häufigsten auf Regatten gefahrene Sprintstrecke
Normaldistanz
  • 1.000 m: Normale Distanz, Standardmittelstrecke für 13/14-jährige oder Jüngere (Kinder), sowie Männer, Frauen und Masters
  • 1.500 m: Normale Distanz, Standardmittelstrecke für 15/16-jährige (B-Junioren), sowie Männer, Frauen und Masters
  • 2.000 m: Olympische Distanz, Standardmittelstrecke für Ruderer ab 17 Jahren (A-Junioren)
Langstrecke
  • 3.000 m: Langstreckenrennen, Standardlangstrecke für 13/14-jährige und Jüngere (Kinder)
  • 5.000 m: Langstreckenrennen, seltene Distanz, gefahren z. B. beim Elbepokal
  • 6.000 m: Langstreckenrennen, Standardlangstrecke für B-/A-Junioren und Senioren. Rennen gibt es z. B. in Dortmund (Zentrale Langstrecke), Breisach, Mannheim, Mölln, Leipzig und Erlangen
  • 6.800 m: Langstreckenrennen, das berühmte "Boat Race" zwischen den beiden Eliteuniversitäten Oxford und Cambridge sowie das Head of the River Race, welche beide in London auf der Themse stattfinden.
  • 9.000 m: Armada-Cup, das berühmte Massenstartrennen auf dem Wohlensee bei Bern, bei dem bis zu 250 Skiffs gleichzeitig starten
  • 12.700 m: „E.ON Hanse-Cup“, Achterrennen(International) auf dem Nord-Ostsee-Kanal von Breiholz bis zur Eisenbahnhochbrücke in Rendsburg
  • 15.000 m: "Rund um Wannsee" Berlin: Achter und Vierer m. Stm. mit Massenstart
  • 160 km: „Tour du Lac“, Langstreckenrennen für Vierer mit Steuermann auf dem Genfer See, das wahrscheinlich härteste Langstreckenrennen weltweit. Der See wird einmal umrundet.

Altersklassen

Wettkämpfe werden für verschiedene Altersklassen ausgeschrieben:

  • Kinder (bis 14 Jahre, in Österreich heißt diese Altersklasse Schüler, in der Schweiz „Junioren C“ [Junioren C = 14 Jahre und Jünger]),
  • Junioren B (15–16 Jahre),
  • Junioren A (17–18 Jahre),
  • Senioren B (19–22 Jahre),
  • Senioren A (23–26 Jahre)
  • Masters (ab 27 Jahre).

Mastersrudern

Das Rudern auf Regatten in der Masterskategorie beginnt für den Ruderer in dem Jahr in dem er/sie das 27. Lebensjahr vollendet (d. h. es wird, wie auch bei Versicherungen üblich, nur das Geburtsjahr berücksichtigt: 2008 ist 1981 der jüngste Jahrgang).

Es gibt folgende Altersklassen:

  • Masters A: Mindestalter Ruderer(in) 27 Jahre
  • Masters B: ab 36 Jahre, Mindestdurchschnittsalter (MDA) 36
  • Masters C: ab 43 Jahre, MDA 43
  • Masters D: ab 50 Jahre, MDA 50
  • Masters E: ab 55 Jahre, MDA 55
  • Masters F: ab 60 Jahre, MDA 60
  • Masters G: ab 65 Jahre, MDA 65
  • Masters H: ab 70 Jahre, MDA 70

Im Gegensatz zur Alterklasse Master A, in der jeder 27 oder älter sein muss, ist es in den anderen Masterklassen durch einen Altersausgleich auch möglich, jüngere Mastersruderer in der Klasse starten zu lassen (z. B. kann ein Masters-C-Zweier aus einem 60-jährigen und einem 28-jährigen Ruderer (Vater und Sohn) bestehen)

Gewichtsklassen

Die Altersklassen sind unterteilt in Leichtgewichte und Ruderer der Offenen Klasse (auch: Normalgewichte).
Für die Leichtgewichtsklassen gelten die folgenden Gewichtsobergrenzen:

  • Jungen, 12 Jahre: 45 kg
  • Mädchen, 12 Jahre: 45 kg
  • Jungen, 13 Jahre: 50 kg
  • Mädchen, 13 Jahre: 50 kg
  • Jungen, 14 Jahre: 55 kg
  • Mädchen, 14 Jahre: 52,5 kg
  • Junioren B (JM B): Mannschaftsdurchschnitt 62,5 kg, max. Einzelgew. 65,0 kg;
  • Juniorinnen B (JF B): Mannschaftsdurchschnitt 52,5 kg, max. Einzelgew. 55,0 kg;
  • Junioren A (JM A): Mannschaftsdurchschnitt 65,0 kg, max. Einzelgew. 67,5 kg;
  • Juniorinnen A (JF A): Mannschaftsdurchschnitt 55,0 kg, max. Einzelgew. 57,5 kg;
  • Männer (SM B, SM A): Mannschaftsdurchschnitt 70,0 kg, max. Einzelgew. 72,5 kg;
  • Frauen (SF B, SF A): Mannschaftsdurchschnitt 57,0 kg, max. Einzelgew. 59,0 kg)

Sportler in einem Mannschaftsboot, die das Mannschaftsdurchschnittsgewicht überschreiten, müssen durch ihre Mannschaftskameraden ausgeglichen werden. Keiner der Ruderer darf jedoch das maximale Einzelgewicht überschreiten (unabhängig von etwaigen Ausgleichsmöglichkeiten); folglich dürfen pro Person maximal 2,5 kg (Männer; JF C/B/A) bzw. 2,0 kg (Frauen) ausgeglichen werden. Das gültige Gewicht ist frühestens 2 Stunden bzw. spätestens 1 Stunde vor dem Rennen vorzuweisen.

Beispiel: Junior B Doppelzweier

  • Ruderer A wiegt 65 kg (ist also 2,5 kg über dem Mannschaftsdurchschnittsgewicht, aber unter/gleich max. Einzelgewicht)
  • Ruderer B wiegt 59 kg (ist also 3,5 kg leichter als das Mannschaftsdurchschnittsgewicht)

→ Ruderer B kann seinen Kameraden vollständig ausgleichen.

Außerdem muss der Steuermann bei Junioren mindestens 55 Kilo, bei Juniorinnen mindestens 50 kg mit ins Boot bringen, wovon 10 Kilo durch Zusatzgewichte (Hantelscheiben, Sandsäcke oder Säcke mit kleinen Stahlkugeln) zustande kommen dürfen. Bei Kinderrennen gibt es für Steuerleute kein Mindestgewicht.