Pfullendorfer Ruderclub 2002 e.V.

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Vogalonga Venedig 2007
Berichte

Pfullendorfer Ruderer in  Venedig 2007


Ein faszinierender Event der Superlative im Wassersport fand vor kurzem in Venedig statt. Die „Vogalonga“ als einzigartiges „Rennen“ wächst seit vielen Jahren in Größe und Bekanntheit und fand dieses Jahr zum 33. Mal statt.

Teilnehmer aus allen europäischen Ländern und sogar aus Übersee rudern hier nach dem ursprünglichen olympischen Prinzip: Dabei sein ist alles.

Am Start waren ausschließlich Boote, die nur mit Muskelkraft betrieben werden. Renn- und Wanderruderboote der verschiedensten Bootsklassen wie auch Seejollen, Kanus und Kanadier, Kutter und mächtige Schiffe mit über 18 Ruderern – ein form- und farbenprächtiges Bild entstand inmitten der teils sehr schmalen Kanäle Venedigs. Einen besonderen Blickfang boten die farbenfroh gekleideten Einheimischen in Ihren blumengeschmückten Schiffen. Stehend, also venezianisch und sehr elegant ruderten sogar attraktive Frauen in weißen, wunderschönen Kleidern.

Unsere Anfahrt führte erst durch den Canale grande zum Bacino San Marco, dem Becken vorm Markusplatz. Hier befand sich der Start und am Ende auch das Ziel.

Der Pfullendorfer Ruderclub 2002 e.V. war vertreten im Tegernsee-Achter, der in der großen Masse der über 1560 Boote mitruderte, sich in die endlos erscheinende, fröhliche Gemeinschaft der Wassersportler einreihte.

Punkt 9 Uhr läuteten die Glocken von den Türmen Venedigs und mit

gewaltigem Kanonenschuss startete das Rennen. Die riesige Schlange von Booten fuhr in Richtung Norden der Lagune, vorbei an den bewohnten Inseln Vignole und San Erasmo zur Insel Burano, in etwa der Hälfte der 30 km langen Strecke.

Die Häuser sind dort auffallend farbig getüncht. Dieses prächtige Flair lud viele Bootsbesatzungen zu einer gemeinsamen Verpflegungspause ein. Anschließend ging es über eine 5 km lange, große Wasserfläche zur Insel Murano. Zum Glück war die See ruhig. Bei einer steifen Briese wäre die Überquerung sehr abenteuerlich oder sogar unmöglich geworden.

An den Kanalufern durch Murano standen dicht gedrängt Zuschauer und feuerten die Boote an. Ein ganz besonderes Gefühl hier mitzurudern. Nach weiteren 3 Kilometern erreichten wir wieder Venedig. Empfangen wurden die Boote durch einen überwältigenden Beifall. Der schon schmale Canale di Cannaregio und die folgend noch schmaleren Brückendurchfahrten wurden unweigerlich zum Nadelöhr. An diesen Stellen standen tausende Zuschauer bei schönstem Wetter auf beiden Seiten des Kanals. – Laute Viva-Rufe, Pfeifen und Trompeten inmitten stürmischen Beifalls -. Durch den relativ breiten Canale grande ging es schließlich weiter durch die von hunderten Zuschauern besetzte Rialtobrücke zum Ziel, unserem Ausgangspunkt vor dem Markusplatz. Am Zielgericht erhielten wir unsere Erinnerungsurkunde und die Medaille der „33. Vogalonga“.

Glücklich erreichten wir vorm Ausbruch eines nahenden Unwetters mit unserem 19m langen Achters den Bootslagerplatz und ließen die unvergesslichen, schönen Eindrücke nochmals Revue passieren.

Schade, das alles schon zu Ende war. Die einstimmige Meinung an unseren Nachbar-Zelten aus Deutschland und vieler anderer Länder war – wir kommen wieder.


Bericht: A. Wauer

Bild: G. Blasberg