Pfullendorfer Ruderclub 2002 e.V.

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Hochrhein 2004
Berichte

Wanderfahrt Hochrhein 22.-26.8.2004


„Wenn Ihr durchgefahren seid, sagt uns, wie es war. Seit wir an der Brücke einen Vierer versenkt haben, ist von uns keiner mehr da hochgefahren.“ Die kurze Auskunft vom Ruderclub Rheinfelden zur Vorbereitung unserer Wanderfahrt sagt uns schon sehr viel: Der Hochrhein ist ein landschaftlich schönes Wanderruderrevier,

das allerdings nicht auf der ganzen Strecke befahren werden kann oder sollte. Nicht nur der Rheinfall bei Schaffhausen stellt sich in den Weg, auch die zahlreichen Wehre und Wasserkraftwerke sind regelmäßig wiederkehrende Hindernisse. Nach den beiden Jahren auf der Donau wollten wir etwas „vor der Haustür“ rudern: mit eigenen Booten und überschaubarer Logistik.

Dass gerade bei solchen Unternehmungen ein funktionierender Landdienst unverzichtbar ist, sollten wir in den nächsten Tagen noch erfahren. Mit einem beeindruckenden Engagement stellten sich Fritz Krefeld und Manfred Braun dieser Aufgabe. Fritzes Trompetentöne gaben uns mindestens ebenso viel Kraft wie die riesigen Lunchpakete. Von Vorteil war, dass die Mannschaft schon ein eingespieltes Team bildete: Freunde aus Hildesheim, Pfullendorf, Konstanz und Stammruderer aus dem ÜRC, die meisten waren schon in den letzten beiden Jahren auf der Donau dabei. Die perfekte Gesamtorganisation lag wieder in den Händen unseres Wanderruderwarts Manni Braun. Ein bekanntes Ruderrevier sind die ersten beiden Etappen von Überlingen über Radolfzell nach Schaffhausen. Spannend wurde es nach dem Einsetzen unterhalb des Rheinfalles. Einige Regenschauer machten uns schnell bewusst, dass Rudern letztendlich doch ein Wassersport ist. Feucht von unten her wurde es auch an den insgesamt drei Staustufen bei Rheinau, bei denen die Boote umgesetzt werden mussten. Die Hochrheinetappen können als Lehrbuchwanderfahrt gelten: Fast alle Umsetz- und Schleusentechniken sind vertreten – vom manuell bedienten Handwagen über ferngesteuerte Rollen bis zur komfortablen Liftanlage. Die Etappe von Schaffhausen bis Waldshut mit über 50 Kilometern und fünfmaligem Umsetzen wurde denn auch zum „längsten Tag“. Etwas ermattet saß die Mannschaft in der Mittagspause bei Eglisau vor dem verwaisten Seeclub Zürich (zeitgleich befand sich der Landdienst dank des äußerst präzisen Kartenmaterials in der Anfahrt auf Zürich-Kloten). Während für Waldshut bei später Ankunft nur der Grillabend blieb, konnte man am nächsten Tag einen intensiveren Eindruck der Städte am Hochrhein mitnehmen: Bad Säckingen mit der berühmten und liebevoll restaurierten Holzbrücke. Zielort des vierten Tages war Rheinfelden. Die letzte Etappe bis kurz vor Basel fiel dem unsicheren Wetter zum Opfer und wurde durch eine Stadtbesichtigung ersetzt.


Markus Bittmann